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Aktivitäten und Veranstaltungen
Der Literaturkreis
(in Erkrath bei Düsseldorf) beschäftigt sich monatlich mit belletristischer und wissenschaftlicher Literatur und Film zum Thema der traumatischen Holocaustverarbeitung und ihrer Folgen über die Generationen hinweg
Kontakt: Johannes Pfäfflin, Tel. 02104 / 39165
Die Intervisionsgruppe
(in Köln) steht Psychotherapeuten offen, die sich mit den Auswirkungen des Holocaust auf Übertragung und Gegenübertragung in psychotherapeutischen Behandlungen, sowie auf Symptombild und Psychodynamik befassen.
Kontakt: Dr. Peter Pogany-Wnendt, Tel. 0221 / 2579917
Die Werkstatt
versteht sich als Forschungsgruppe des PAKH, in der aus der Erfahrung erwachsene theoretische Konzepte weiter entwickelt werden. Im Zentrum stehen dabei die unbewußten intergenerationellen Folgen des Holocaust sowie die Prozesse und Dynamiken des Dialogs zwischen den Nachkommen von Überlebenden und Tätern.
Kontakt: Erda Siebert, Tel. 0211 / 662544
Die Arbeitsgruppe „Kriegskinder-Kriegsenkel“ wurde als jüngste Gruppe 2010 gegründet. Sie findet alle zwei Monate in Köln statt und beschäftigt sich
zur Zeit mit den individuellen Schicksalen der Kriegskinder und Kriegsenkel, die Mitglieder im PAKH sind, sowie mit den historischen Fakten – weit über Deutschland hinaus. Geplant sind weitere Veranstaltungen
(Referenten zu der Thematik) und Kontaktaufnahme zu anderen Arbeitsgruppen, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen. Kontakt: Erda Siebert, Tel. 0211 / 66 25 44
Das Samstagsgespräch
findet etwa dreimal jährlich in der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie der Universität Köln statt. Hier wird mit Vereinsmitgliedern und Gästen über aktuelle und historische Themen diskutiert, die Vereinsinhalte und -ziele betreffen. Zumeist werden dazu als auswärtige Referenten Autoren, Regisseure von Film und Hörspiel oder Betroffene eingeladen.
Wir über uns Eines der zentralen Ziele von PAKH ist die Förderung des Dialogs und der Austausch persönlicher Geschichten. Das kann zu einem besseren gegenseitigen Kennenlernen und Verständnis der
individuellen Motive für die Arbeit in PAKH beitragen. Das Mitteilen der eigenen Familiengeschichte ist ein wesentliches Mittel der Bearbeitung traumatischer Erfahrungen, wie des Holocaust, auch in der zweiten und
in den nachfolgenden Generationen. Die Veranstaltung „Wir über uns“ bietet einen Raum für diese besondere Form des Dialogs. Sie ist nicht als (therapeutische) Selbsterfahrungsgruppe gedacht. Durch den Austausch
in einer Atmosphäre des empathischen Zuhörens und des Bemühens um Verständnis für die Geschichte des anderen können Ängste, Befangenheiten und sonstige Schwierigkeiten im Umgang mit dem Thema langfristig überwunden
werden. Aus dem individuellen inneren Monolog, der erfahrungsgemäß einsam macht, kann allmählich ein Dialog in der Gruppe werden. Die Teilnehmer werden durch das gegenseitige Berührtwerden bereichert. In der
Regel wird zunächst in kleinen Gruppen von maximal 3-4 Teilnehmer gesprochen. Anschließend werden die Ergebnisse der Gesamtgruppe mitgeteilt und dort diskutiert.
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