Arbeitsgruppen und Veranstaltungen

Dialoggruppe
Die Dialoggruppe dient als Einstiegsforum für Interessenten und neue Mitglieder. Sie trifft sich alle zwei Monate in Köln. Hervorgegangen aus der Arbeitsgruppe „Kriegskinder-Kriegsenkel“ beschäftigte sie sich zunächst schwerpunktmäßig mit deutschen Lebensgeschichten im 1. und 2. Weltkrieg und der Nachkriegszeit. Der Teilnehmerkreis hat sich mittlerweile auch auf jüdische deutsche Mitglieder mit europäischen Wurzeln erweitert. Im Vordergrund stehen die individuellen Biographien der Teilnehmer und der dialogische intergenerationelle Austausch von Holocaust-, Krieg- und Nachkriegserfahrungen und deren Folgen.
Kontakt: Erda Siebert,  Tel. 0211 / 662544 und  Monika Koster-Naumann Tel. 0171 / 7453137

Literaturkreis
Der Literaturkreis (in Hilden) beschäftigt sich  alle zwei Monate mit belletristischer und wissenschaft- licher Literatur  zum Thema der traumatischen Holocaustauswirkungen und ihrer Folgen über die Generationen hinweg, Kriegs- und Nachkriegserfahrungen sowie gesellschaftlicher Traumatisierungen im deutschen und internationalen Raum.
Kontakt: Johannes Pfäfflin, Tel. 02103 / 3963940

Intervisionsgruppe
Die Intervisionsgruppe steht approbierten Psychotherapeuten monatlich offen, die sich mit den Auswirkungen des Holocaust und der beiden Weltkriege, besonders im Hinblick auf Übertragung und Gegenübertragung in psychotherapeutischen Behandlungen sowie auf Symptombild und Psychodynamik befassen. Die Intervisionsgruppe trifft sich in Köln.
Kontakt: Dr. Peter Pogany-Wnendt,  Tel. 0221 / 2579917

Werkstatt
Die monatlich stattfindende Werkstatt (in Düsseldorf) versteht sich als Forschungsgruppe des PAKH, in der aus der Erfahrung erwachsene theoretische Konzepte weiterentwickelt werden. Im Zentrum stehen dabei die unbewussten intergenerationellen Folgen des Holocaust und der Kriegserfahrungen sowie die Prozesse und Dynamiken des Dialogs zwischen den Nachkommen von Überlebenden und Tätern.
Kontakt: Erda Siebert,  Tel. 0211 / 662544

Filmgruppe
Die Filmgruppe trifft sich zur Vorbereitung, Auswahl und Nachbereitung von Filmen alle zwei Monate. An zwei Terminen im Jahr werden abwechselnd ein Dokumentar- und ein Spielfilm vorgestellt, die den Holocaust, den 1. und 2. Weltkrieg und die intergenerationellen Folgen traumatischer Erfahrungen zum Thema haben. Weitere Themen: Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus. Die Filmgruppe trifft sich in Köln.
Kontakt: Bärbel Kreidt,  Tel. 0221 / 3838895

Samstagsgespräch
Das Samstagsgespräch dient der Intensivierung und persönlichen Diskussion von Vortragsthemen, die von namhaften Referenten am Abend zuvor gehalten wurden. Als Referenten werden Wissenschaftler, Autoren, Filmemacher oder auch Betroffene eingeladen. Zu den bisherigen Veranstaltungen siehe Archiv.

Wir über uns
Diese Veranstaltung für PAKH-Mitglieder findet einmal im Jahr in Köln statt und ist ganz dem persönlichen Dialog und/oder der Reflexion der PAKH-Arbeit gewidmet. Sie bietet einen Raum für den Austausch persönlicher Geschichten bzw. der kreativen und gruppendynamischen Dialogarbeit zur tieferen Verständigung. Das Mitteilen der eigenen Familiengeschichte ist ein wesentliches Mittel der Bearbeitung des transgenerationellen Erbes. Die Veranstaltung bietet Raum, Lebensgeschichten in einem vertraulichen Rahmen auszutauschen.