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Vorankündigung für den 26. und 27. Juni 2020

Vortrag  von Annette Simon (Psychoanalytikerin, Autorin und Publizistin, Berlin): Wut schlägt Scham – Ostdeutsche Identitäten in der Gegenwart.

Freitag, den 26.Juni 2020 (Veranstaltungsort und -Zeit wird noch bekannt gegeben):

Offensiv und höchst instrumentell übernimmt die AfD in Ostdeutschland
die zentrale Parole der friedlichen Revolution von 1989: „Wir sind das Volk“. Damit aber homogenisiert sie die DDR-Bevölkerung, deren Identität vielfach gespalten war und ist. Demgegenüber gilt es viel stärker – auch mit dem Blick auf westdeutsche Zuschreibungen – die Widersprüche und Bedingungen der ostdeutschen Identitäten in den Blick zu nehmen und sie in der bundesrepublikanischen Gegenwart zu verorten.

Eine Veranstaltung des „Arbeitskreises für intergenerationelle Folgen
des Holocaust, ehem. PAKH e.V.“ in Kooperation mit dem IPR –
Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Rheinland e.V.
und dem NS-Dokumentationszentrum Köln.

Samstag, den 27.Juni 2020 (Veranstaltungsort und -Zeit wird noch bekannt gegeben)

44. Samstagsgespräch mit Annette Simon

Dies ist eine interne Veranstaltung für PAKH-Mitglieder.

Die Thematik des Vortrags am Vorabend „Wut schlägt Scham – Ostdeutsche
Identitäten in der Gegenwart“ wird noch einmal vertieft, reflektiertund diskutiert. Ein weiterer Themenbereich: Traumatisierungen der Ostdeutschen.