Arbeitsgruppen & Veranstaltungen

In diesen fünf Arbeitsgruppen treffen wir uns regelmäßig:

  • Dialoggruppe
  • Literaturkreis
  • Intervisionsgruppe für Psychotherapeut*innen
  • Unsere Werkstatt
  • Filmgruppe
  • Gesprächslabor

>> Veranstaltungskalender

Darüber hinaus veranstalten wir mehrmals im Jahr für unsere Mitglieder „Das Samstagsgespräch“ mit den Referent*innen unserer öffentlichen Veranstaltungen, sowie einmal im Jahr die Veranstaltung „Wir über uns“.

Unsere Arbeitsgruppen

Dialoggruppe
Die Dialoggruppe trifft sich alle zwei Monate in Köln. Hervorgegangen aus der Arbeitsgruppe „Kriegskinder-Kriegsenkel“ beschäftigte sie sich zunächst schwerpunktmäßig mit deutschen Lebensgeschichten im 1. und 2. Weltkrieg und der Nachkriegszeit. Der Teilnehmerkreis hat sich mittlerweile auch auf jüdische-deutsche Mitglieder mit europäischen Wurzeln erweitert. Im Vordergrund stehen die individuellen Biographien der Teilnehmer und der dialogische intergenerationelle Austausch von Holocaust-, Krieg- und Nachkriegserfahrungen und deren Folgen. Da diese Gruppe bereits viele Jahre besteht, ist für Neueinsteiger im PAKH das Gesprächslabor, siehe unten, empfohlen.
Kontakt: Erda Siebert,  Tel. 0211 – 66 25 44 

Literaturkreis
Der Literaturkreis (in Hilden) beschäftigt sich  alle zwei Monate mit belletristischer und wissenschaftlicher Literatur  zum Thema der traumatischen Holocaustauswirkungen und ihrer Folgen über die Generationen hinweg, Kriegs- und Nachkriegserfahrungen sowie gesellschaftlicher Traumatisierungen im deutschen und internationalen Raum.
Kontakt: Johannes Pfäfflin, Tel. 02103 – 396 39 40

Intervisionsgruppe
Die Intervisionsgruppe steht approbierten Psychotherapeut*innen monatlich offen, die sich mit den Auswirkungen des Holocaust und der beiden Weltkriege, besonders im Hinblick auf Übertragung und Gegenübertragung in psychotherapeutischen Behandlungen sowie auf Symptombild und Psychodynamik befassen. Die Intervisionsgruppe trifft sich in Köln.
Kontakt: Dr. Peter Pogany-Wnendt,  Tel. 0221 – 257 99 17

Werkstatt
Die monatlich stattfindende Werkstatt (in Düsseldorf) versteht sich als Forschungsgruppe des PAKH, in der aus der Erfahrung erwachsene theoretische Konzepte weiterentwickelt werden. Im Zentrum stehen dabei die unbewussten intergenerationellen Folgen des Holocaust und der Kriegserfahrungen sowie die Prozesse und Dynamiken des Dialogs zwischen den Nachkommen von Überlebenden und Tätern.
Kontakt: Erda Siebert,  Tel. 0211 – 66 25 44

Filmgruppe
Die Filmgruppe trifft sich zur Vorbereitung, Auswahl und Nachbereitung von Filmen alle zwei Monate. An zwei Terminen im Jahr werden abwechselnd ein Dokumentar- und ein Spielfilm vorgestellt, die den Holocaust, den 1. und 2. Weltkrieg und die intergenerationellen Folgen traumatischer Erfahrungen zum Thema haben. Weitere Themen: Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus. Die Filmgruppe trifft sich in Köln.
Kontakt: Bärbel Kreidt, Tel. 0221 – 383 88 95

Gesprächslabor
Das Gesprächslabor ist eine neue Gruppe für Mitglieder und Interessenten des PAKH. Diese Gruppe findet derzeit online einmal monatlich statt und ist so konzipiert, dass neue Mitglieder und Menschen, die sich für die Arbeit des PAKH interessieren, einen Einblick bekommen und so nach und nach an die Dialogarbeit und den intergenerationellen Austausch herangeführt werden. Im Zentrum stehen Holocaust und Krieg und was wir damit heute noch zu tun haben, der Fokus liegt jedoch auch auf aktuellen Themen, die direkt oder indirekt damit zusammenhängen.
Kontakt: Alexandra Senfft, E-Mail: info@alexandra-senfft.de

Jährliche Veranstaltungen für Mitglieder

Samstagsgespräch
Das Samstagsgespräch dient der Intensivierung und persönlichen Diskussion von Vortragsthemen, die von namhaften Referent*innen am Abend zuvor gehalten wurden. Als Referent*innen werden Wissenschaftler*innen, Autor*innen, Filmemacher*innen oder auch Betroffene eingeladen.

Wir über uns
Diese Veranstaltung für PAKH-Mitglieder findet einmal im Jahr zu einem speziellen Thema statt und bietet Raum für den persönlichen Dialog und/oder der Reflexion der PAKH-Arbeit. Durch den Austausch in einer Atmosphäre des empathischen Zuhörens und des Bemühens um Verständnis für die Geschichte des anderen können Ängste, Befangenheiten und sonstige Schwierigkeiten im Umgang mit dem Thema langfristig überwunden werden.  Aus dem individuellen inneren Monolog, der erfahrungsgemäß einsam macht, kann allmählich ein Dialog der Gruppe werden. Die Teilnehmenden werden durch das gegenseitige Berührtwerden bereichert. Auch tagesaktuelle, politische Themen sind hier oft Gegenstand des Austausches.

Öffentliche Veranstaltungen

Der PAKH organisiert jährlich öffentliche Vorträge zu relevanten Themen. Am Folgetag, in den Samstagsgesprächen, können die PAKH-Mitglieder mit den Referent*innen dann in den direkten Austausch gehen. Wegen der Covid-19 Pandemie finden derzeit keine Veranstaltungen statt.

>> eine Auswahl vergangener Veranstaltungen

>> Veranstaltungskalender

Titelphoto: Ausschwitz Birkenau © Alexandra Senfft