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Arbeitskreis für intergenerationelle Folgen des Holocaust, ehem. PAKH e.V.

Der Arbeitskreis für intergenerationelle Folgen des Holocaust besteht aus Nachkommen der NS-Verfolgten und Überlebenden sowie den Nachkommen der NS-Täter und Bystander. Wir wirken dem individuellen und dem kollektiven Vergessen der Verfolgung im Nationalsozialismus durch persönliche Auseinandersetzung und öffentliche Aufklärung entgegen. In Arbeitsgruppen fördern wir den Austausch zwischen den Nachkommen von Überlebenden und denen von Tätern/Mittätern — und durch Veranstaltungen den gesellschaftlichen Dialog.

Das Erkennen und Mitteilen der eigenen Familiengeschichte ist ein wesentliches Mittel, um traumatische und schuldbeladene Erfahrungen wie Krieg und Holocaust, auch in der zweiten und in den nachfolgenden Generationen, zu bearbeiten. Wir bieten unseren Mitgliedern den geschützten Raum, um eine persönliche Sprache für ihr Erleben und den Zugang zu ihrer individuellen und kollektiven Geschichte (wieder-) zu finden.

Zur Umsetzung unserer Ziele bedienen wir uns der psychologisch-psychoanalytischen Denkweise, sowie wissenschaftlicher und politischer Methoden. Bei unserem Blick in die Vergangenheit geht es uns insbesondere um die bessere Bewältigung der Gegenwart und um Modelle für die Zukunft. Wir stehen auf gegen Gewalt und jegliche Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, insbesondere gegen Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus. Vor allem aber engagieren wir uns für unsere Demokratie und für ein menschliches Miteinander.

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Arbeitsgruppen & Veranstaltungen

In diesen fünf Arbeitsgruppen treffen wir uns regelmäßig:

  • Dialoggruppe
  • Literaturkreis
  • Intervisionsgruppe für Psychotherapeut*innen
  • Unsere Werkstatt
  • Filmgruppe
  • Gesprächslabor

Darüber hinaus veranstalten wir mehrmals im Jahr für unsere Mitglieder „Das Samstagsgespräch“ mit den Referent*innen unserer öffentlichen Veranstaltungen, sowie einmal im Jahr die Veranstaltung „Wir über uns“.

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Aktuelles