Angela Moré

Splitting in Individuals, Families and Groups as a Result of Transgenerational Legacies of Trauma and Guilt
The Journal of Psychohistory 50 (2) Fall 2022, S. 123-136
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ABSTRACT: Splitting is one of the most elementary defense mechanisms of the human psyche. This mechanism kicks in when the psychological processing possibilities threaten to collapse due to excessive demands. That is why this mechanism occurs in early childhood as well as during severe stress such as trauma. As Lifton’s work showed, this defense process is also activated in connection with the performance of cruelty and murderous acts. It then regularly combines with other defense mechanisms such as projective identification, denial, displacement, or identification with the aggressor.


The text first describes the different mechanisms of trauma transmission. It then illustrates the psychological consequences of splitting processes and of transgenerationally inherited traumas and feelings of guilt using the example of the descendants of Holocaust survivors and Nazi perpetrators.

KEYWORDS: Transgenerational trauma transmission; Holocaust; Trauma; Guilt feelings; Shame; Defense mechanisms; Second generation; Third generation

Der Täter in meiner Familie

Der Zweite Gedanke

Die „Wannsee-Konferenz“ – 80 Jahre später (2/3)

Die Debatte mit Carla Spangenberg, PAKH-Vorstandsmitglied Alexandra Senfft und PAKH-Mitglied Johannes Spohr

>> RBB, Do 20.01.2022 | 19:00 |
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Johannes Spohr © Susanne Hakuba
Bild: Susanne Hakuba

Im zweiten Teil unserer Reihe zum 80. Jahrestag der „Wannsee-Konferenz“ geht es um den Umgang mit einem Mittäter des Nationalsozialismus in der eigenen Familie. Die individuelle Schuld des Vorfahren, seine Verstrickungen in das NS-Gewaltsystem bleiben in den Familien häufig unausgesprochen. Oft werden die Vorfahren nachträglich als Widerstandskämpfer oder Opfer stilisiert. Was bedeutet Vergangenheitsaufarbeitung in der eigenen Familie? Sind Nachkommen von NS-Tätern dazu verpflichtet? Warum ist es zumeist erst die Enkelgeneration, die das Schweigen bricht? Zu welchen Verwerfungen innerhalb und außerhalb der Familie kann das führen?

PAKH-Veranstaltung mit Achim Doerfer online

Vortrag und Gespräch mit Autor Achim Doerfer: „Irgendjemand musste die Täter ja bestrafen. Die Rache der Juden, das Versagen der deutschen Justiz nach 1945 und das Märchen deutsch-jüdischer Versöhnung“, Kiepenheuer & Witsch 2021

>> Kiepenheuer & Witsch

Der Rechtsanwalt und Autor Achim Doerfer, Nachkomme von Holocaust-Überlebenden, erzählt aus seinem Buch und diskutiert mit den Zuhörer:innen

Moderation: Alexandra Senfft (PAKH)

17. März 2022 von 18-20 Uhr per Zoom



Trauer um den Journalisten Ingo Zander

Mit Trauer und Bestürzung mussten wir erfahren, dass der Journalist Ingo Zander am 27.10.2021 unerwartet gestorben ist. Ingo Zander gehörte zu den Journalisten, die keine Scheu vor dem journalistischen Kontakt mit AfD Mitgliedern hatten, und war eine stetig warnende Stimme vor den rechtsradikalen, rassistischen Tendenzen in der Gesellschaft. Ingo Zander war dem Arbeitskreis für intergenerationelle Folgen des Holocaust, ehem. PAKH freundschaftlich verbunden. Er hat sich nicht nur von Zeit zu Zeit in verschiedenen Gruppen, wie dem Literaturkreis oder in der Gruppe „Aktuelles“ mit seinem profunden Wissen zu den Themen Rechtsradikalismus, Antisemitismus und AfD eingebracht, sondern hat auch in der Sendung „Neugier genügt“ auf WDR 5 über den PAKH berichtet. Seine Stimme wird fehlen.