Nachlass

Film von Christoph Hübner & Gabriele Voss

Drei Jahre, von 2015 bis 2017 arbeiteten Christoph Hübner und Gabriele Voss an dem Projekt NACHLASS, das sich mit den inneren und äußeren Hinterlassenschaften der Nazizeit beschäftigt. Daraus entstand der abendfüllende Kinodokumentarfilm NACHLASS. Im Zentrum des Films stehen Menschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg geboren sind, Kinder und Enkel der Täter- und Opfergeneration. Sie alle sind mit dem Erbe der Nazizeit befasst, beruflich oder durch die Geschichte der eigenen Familie. Wie gehen sie und wie geht eine Gesellschaft mit den dunklen Teilen ihrer Geschichte um.
MitBarbara Brix, Ulrich Gantz, Jürgen Grislawski. Adi Kantor , Peter Pogany-Wnendt (PAKH), Erda Siebert (PAKH), Florian Siebert und Ivan Ivanji (Zeitzeuge)

Nachlass – Passagen

Zusätzlich zum Film NACHLSS entstanden während des Projektes filmische Episoden, die sich aus allgemeinerer Perspektive dem Thema nähern. Beobachtungen und Gespräche mit Historikern, Kuratoren, Therapeuten, Juristen etc. Diese zusätzlichen Episoden wurden zu neun kurzen Filmen montiert, den sogenannten NACHLASS – PASSAGEN, und gemeinsam mit dem Kinofilm als DVD editiert. Sie ergänzen und vertiefen die persönlichen Geschichten in NACHLASS, liefern Ausblicke in die aktuelle Erinnerungskultur in Deutschland und nehmen zu einzelnen Motiven des Films Stellung: „Erinnerung gestalten“ (Film 1,2,4,6), „Die Rolle der Justiz“ (Film 3 und 5), „Erinnern, verdrängen, vergessen“ (Film 7, 8,9).

Verleih NACHLASS und NACHLASS-PASSAGEN: Film Kino Text, www.filmkinotext.de

Doppel-DVD, NACHLASS und NACHLASS-PASSAGEN, www.goodmovies.de

Online-Streaming NACHLASS: Bundeszentrale für politische Bildung, www.bpb.de

Festivals:

Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm 2017

Dok.Fest München 2018

Hamburger Dokumentarfilmwoche 2018

History Filmfestival Rijeka 2018

Auszeichnugen:

Prädikat: besonders wertvoll

Großer Preis, History Filmfestival Rijeka

Nominierung Adolf-Grimme-Preis

Nominierung Preis der deutschen Filmkritik

Nominierung Schnittpreis, film plus