Stimmen der Folgegenerationen

PAKH-Vorstand Peter Pogany-Wnendt in:
Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V.
YouTube, 16. Juni 2026
>> zum YouTube Interview

>> Peter Pogany-Wnendt auf der Homepage des Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V.

Peter Pogany-Wnendt, geb. 1954 in Budapest, wuchs mit dem Wissen auf, dass seine Eltern nur knapp den Holocaust überlebt hatten – und dass seine Großeltern von den Nationalsozialist:innen ermordet wurden.

Als Facharzt für Psychotherapeutische Medizin und Psychiatrie weiß er um die Gefühlserbschaften, die die Nachkommen von NS-Verfolgten, aber auch von Täter:innen, mit sich herumtragen – und welche Auswirkungen sie auf ihr heutiges Leben haben können.

Im Interview erzählt er von seiner eigenen Familiengeschichte und den Spuren, die die NS-Zeit in Nachkommen hinterlassen kann. Er berichtet außerdem von seiner Tätigkeit im Arbeitskreis für intergenerationelle Folgen des Holocaust, kurz PAKH e.V., dessen Vorsitzender er ist. Im Arbeitskreis begeben sich Kinder, Enkel:innen und Urenkel:innen von Verfolgten, aber auch von Täter:innen und Mitläufer:innen, über ihre Familiengeschichte in den Austausch. 

Peter Pogany-Wnendt ist Autor von „Der Wert der Menschlichkeit“ (Psychosozial-Verlag) und Co-Autor von „Das transgenerationelle Erbe von Schuld und Scham“ (Psychosozial-Verlag). 

Das Interview ist im Rahmen des Programms der Stiftung EVZ „NS-Unrecht. Welche Stimme haben wir?“ entstanden – gefördert vom Bundesministerium der Finanzen.