Memory, Narrative and Forgiveness

Perspectives on the Unfinished Journeys of the Past

Kongreßband zur “MEMORY, NARRATIVE, AND FORGIVENESS: REFLECTING ON TEN YEARS OF SOUTH AFRICA’S TRUTH AND RECONCILIATION COMMISSION” Conference

PAKH war mit einem eigenen Beitrag (“A Reflection on the Dialogue Process between second Generation Descendants of Perpetrators and of Holocaust Survivors in Germany”) vertreten.
>> Cambridge Scholars Publishing

Wir über uns – 38. Samstagsgespräch in Köln

PAKH – Entstehungsgeschichte und Ausblick in die Zukunft

Im vergangenen Jahr ist PAKH 20 Jahre alt geworden. Das ist eine lange Zeit, auf die wir mit Stolz  zurückblicken können. Im Jahr 1995 gründete sich der PAKH, als in den meisten Familien noch überwiegend  Schweigen über Krieg und Holocaust herrschte. Die Gründungsmitglieder, größtenteils Kinder der  Täter/Mittäter/Mitläufer und der Überlebenden (2. Generation) wollten dieses Schweigen brechen. Sie trugen  die transgenerationell unbewusst vermittelten Schuld- und Schamgefühle ihrer Täter-Eltern sowie den Schmerz,  die Ressentiments und den Hass ihrer Überlebenden-Eltern in sich. Dieses Erbe zu reflektieren und miteinander  in einen Dialog zu kommen, waren die vordringlichen Ziele jener Gründungszeit.

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Das Ende der Sprachlosigkeit?

Auswirkung traumatischer Holocaust-Erfahrungen über mehrere Generationen

Liliane Opher-Cohn, Johannes Pfäfflin, Bernd Sonntag, Bernd Klose, Peter Pogany-Wnendt
Zusammenfassung der Beiträge des 1998 unter gleichem Namen veranstalteten Symposiums
Mit Beiträgen von:
Liliane Opher-Cohn, Johannes Pfäfflin, Bernd Sonntag, Bernd Klose, Peter Pogany-Wendt, Ira Brenner, Yolanda Gampel, Ilany Kogan, Klaus E. Grossmann, Mathias Hirsch, Jean-Jaques Moscovitz, Bernd Nitzschke, Terez Virag, Vamik D. Volkan, Jörn Rüsen, Annette Streeck-Fischer

Psychosozialverlag ISBN-10: 3-89806-005-5

Nie die Hoffnung verlieren

Eine authentische Geschichte geschrieben und illustriert von der Klasse 4b Lycée Français de Düsseldorf

David Reusmann (1936 – 2011) war Überlebender eines ukrainischen Ghettos. Er hat seine Erfahrungen in einem Schulprojekt mit 10- bis 11-jährigen Schülerinnen und Schülern der französischen Schule Düsseldorf berichtet. Die Schülerinnen und Schüler nahmen diesen eindrucksvollen Lebensbericht zum Anlass, seinen Bericht in einem zweisprachigen Reader einfühlsam niederzuschreiben und durch gemalte Bilder zu illustrieren. Dieses Projekt wurde 2006 als Poster auf dem Kongreß in Kapstadt zum Thema “Memory, Narrative and Forgivenes. Reflecting on ten years of South Africa’s Truth and Reconciliation Commission.” mit großem Erfolg vorgestellt.

Der Bildband kann bei der Vereinsführung gegen einen Unkostenbeitrag von 5 € bezogen werden.

Intersubjektivismus, eine gute Idee ihn zu praktizieren, aber wie funktioniert er in der Theorie?

Ein Nachdenken über „das Dritte“, die Anerkennung und über Verwicklungen

Wissenschaftlicher Gastvortrag im IPR (Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie im Rheinland e.V.)

Jessica Benjamin/New York

In Ihrem  Vortrag zeichnete Jessica Benjamin auf metapsychologischer Ebene den Weg von der Säuglingsbeobachtung bis zur intersubjektiven Psychoanalyse auf. Dabei geht es ihr weniger um die Säuglingszeit selbst, als vielmehr um die Untersuchung der Mutter – Kind – Beziehung im intersubjektiven Kontext. Begriffe wie Anerkennung, Gegenseitigkeit, Reziprozität  bilden Schlüsselkategorien zur Beschreibung der affektiven Einstimmung zwischen Zweien als frühester Form des Dritten. Das Paar entdeckt, findet und erschafft  in einer  Gemein-schaftsleistung im Miteinander ein anerkennendes  Drittes – einen Bezugsrahmen, der Momente der Zerstörung und des Auseinanderbrechens überleben kann.

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Reflections on Living in the Desert

The Path to Mutual Acceptance with the Bedouin Neighbors

Tal Litvak-Hirsch und Rodney Hirsch (Israel)

Tal Litvak-Hirsch und Rodney Hirsch aus Israel berichteten über einen ungewöhnlichen Dialog-Prozess, der mit einer Auseinandersetzung mit den in der Negev -Wüste lebenden Beduinen begann. Der Wunsch der beiden jüdischen Israelis, im Negev mitten unter arabischen Israelis ansässig zu werden, entwickelte sich zu einem intensiven Annäherungsprozess: von Fremdheit und Feindschaft, schwierigen Begegnungen und hasserfüllten Reaktionen hin zu Empathie und gegenseitiger Anerkennung.

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