Tabubrüche als Aufklärung
Katja Sindemann in: Choices
>> lesen
Wir über uns – 41. Samstagsgespräch in Köln
Unser Verein hat das stolze Alter von über 22 Jahren erreicht. Entsprechend unterschiedlich ist auch das Alter der Zugehörigkeit der 65 Mitglieder. Neben den „ganz alten“ Gründungsmitgliedern und denjenigen, die kurz nach Vereinsgründung eingetreten sind, gibt es die, die im Laufe der Jahre hinzugekommen sind, bis hin zu den vielen, die erst seit kurzem Mitglied sind. So stehen wir alle an unterschiedlichen Punkten in der Auseinandersetzung mit unserer eigenen Lebensgeschichte – ein ganz zentrales Anliegen unserer Arbeit: manche befassen sich seit vielen Jahren mit ihr, während andere noch eher am Anfang der Auseinandersetzung stehen.
„Wir über uns – 41. Samstagsgespräch in Köln“ weiterlesenThe Opera Lost Childhood and the Dialogue Between Children of Perpetrators and Children of Survivors
Peter Pogany-Wnendt, in: Adolescent Psychiatry, Vol. 2, Issue 4
>> lesen
Transgenerationale Traumatisierung
Deutscher Bundestag, Wissenschaftliche Dienste, WD 1 -3000 -040/16
>> lesen
Angela Moré: Schweigen und Verschweigen. Kommunikationstabus und ihre Folgen im intergenerativen Dialog
Erschienen in: Stephan Alder und Klemens Färber: „Das Geheimnis in der Psychotherapie“

Dieser Text setzt sich mit den bewussten und unbewussten Motiven des Schweigens und Verschweigens bei Opfern und Tätern des Holocaust auseinander sowie den Folgen offizieller Unterdrückung von Wissen und (Er-)Kenntnissen – hier am Beispiel des Umgangs der modernen Türkei mit dem Völkermord an den Armenier/innen während des Ersten Weltkriegs. Der Text ist somit zugleich ein Beitrag zur vergleichenden Genozidforschung.
Angela Moré ist Mitglied des Arbeitskreises für Intergenerationelle Folgen des Holocaust — PAKH. Sie ist Sozialpsychologin und Gruppenanalytikerin.
>> mehr auf Psychosozialverlag
Nachlass – Film von Christoph Hübner & Gabriele Voss

Drei Jahre, von 2015 bis 2017 arbeiteten Christoph Hübner und Gabriele Voss an dem Projekt NACHLASS, das sich mit den inneren und äußeren Hinterlassenschaften der Nazizeit beschäftigt. Daraus entstand der abendfüllende Kinodokumentarfilm NACHLASS. Im Zentrum des Films stehen Menschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg geboren sind, Kinder und Enkel der Täter- und Opfergeneration. Sie alle sind mit dem Erbe der Nazizeit befasst, beruflich oder durch die Geschichte der eigenen Familie. Wie gehen sie und wie geht eine Gesellschaft mit den dunklen Teilen ihrer Geschichte um.
Mit: Barbara Brix, Ulrich Gantz, Jürgen Grislawski. Adi Kantor, Peter Pogany-Wnendt (PAKH), Erda Siebert (PAKH), Florian Siebert und Ivan Ivanji (Zeitzeuge)
Bericht – Demagogen, Populisten, Fremdenfeinde
Bericht mit Videos von Lisa Wonke, L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung über den Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Benz „Demagogen, Populisten, Fremdenfeinde: Wie gefährdet ist die Demokratie durch eine radikale „Neue Rechte“?“ Eine Veranstaltung von PAKH e.V. in Zusammenarbeit mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln.
>> auf Gerda-Henkel-Stiftung lesen
Mitten in Deutschland – Die NSU-Filmtrilogie
Filmveranstaltung für PAKH-Mitglieder und Freunde
In einem Doku-Drama wird auf eindringliche Weise die Geschichte der NSU (Nationalsozialistischer Untergrund) aus drei verschiedenen Blickwinkeln gezeigt. Dadurch erhält man einen umfassenden Einblick in die Geschichte der Opfer der NSU, der Hauptakteure des NSU und deren Motive, sowie die nie wirklich aufgeklärten Verflechtungen mit den Ermittlern.
Die Traumata der Kriegsenkel
Trügerische Gedanken – die Macht der Erinnerung
Forscher gehen davon aus, dass 60 Prozent der Kinder aus dem Zweiten Weltkrieg traumatisiert sind. Diese Traumata sollen zum Teil an die nachfolgende Generation weitervererbt worden sein. SWR, 19.10.2017
40. Samstaggespräch – Bin ich ein(e) Demokrat(in)?
mit Prof. Dr. Wolfgang Benz

Totalitäre Herrschaften wie das NS-Regimes neigen dazu, die Komplexität der Welt zu vereinfachen und in Gegensätze aufzuspalten: Gut – Böse, Richtig – Falsch, Opfer – Täter, Wir – die Anderen. Das Fremde wird abgelehnt, sogar als Gefahr für das Eigene gesehen und bekämpft. Feinde werden imaginiert. Sie schaffen Identität über die Ausgrenzung des Andersartigen.
„40. Samstaggespräch – Bin ich ein(e) Demokrat(in)?“ weiterlesen